Chiara Sie Wissen Schon

AUF DER REISE ZU MIR SELBST

1.000 EUR in der Tasche, zwei große Koffer, zwei Universitätsabschlüsse und keine Berufserfahrung.

Das war alles, was ich in der Hand hatte, als ich 2014 nach Deutschland gezogen bin.

3 Tage nach meiner Ankuft in Düsseldorf habe ich sofort eine Arbeit gefunden. Als Übersetzerin vom Deutschen ins Italienische und vom Deutschen ins Englische.

Seitdem hat sich vieles verändert. Und bin Quer durchs NRW gereist…

Ich habe meine Masterarbeit publiziert, ein Doktor bei Herr Prof. Dr. Ulrich Ammon gemacht, ein Unternehmen und eine italo-deutsche Familie gegründet.

Wow, Chiara! Das hat auch nicht jeder…

Ja, das stimmt. Um das alles hinzubekommen, muss man einen starken Willen haben. Und hart für die eigenen Träume kämpfen.

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Warum denn?

Weil ich dich erzähle, was du brauchst, um deine Träume zu realisieren.

Wow! Wirklich?! Danke, Chiara!

Meine Ankunft in Deutschland

November 2013.

Am 19. November 2013 habe ich meine Masterarbeit mit dem Titel Deutschlandismen in den Lernerwörterbüchern an der Universität Turin verteidigt.

An dem Tag hatte es in Turin geregnet und meine ganze Familie war mit dabei, als ich meine Masterarbeit vorgetragen habe.

Alle waren stolz über mich. Letztendlich hatte ich immer Spaß am Lernen und habe alles erreicht, was ich wollte.

Doch ich habe mich unwohl gefühlt. 

Zwischen Oktober 2012 und Juni 2013 habe ich ein Erasmussemester an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gemacht.

Und als ich zurückgekommen bin, hatte ich Anpassungsschwierigkeiten.

foto laurea magistrale

Ich mochte und mag die deutsche Sprache, auch wenn sie für ein Italiener schwer ist.

Für mich war Deutsch immer eine Herausforderung. Ein Kampf mit mir selber.

Dadurch bin ich sehr analytisch geworden. Denn die deutsche Sprache mag schwer sein. Aber sie ist vor allem eins: eine sehr logische Sprache.

Aber, Chiara… Du hast immer noch nicht die Frage beantwortet, warum du nach Deutschland gezogen bist…

Doch. Nach meinem Erasmussemester hatte ich Anpassungsschwierigkeiten. Deutschland war für mich wie ein Eden:

Nette Menschen um dich herum.

Verkehrsmittel immer pünktlich.

Fast keine Korruption.

Leider war die Realität ein wenig anders. Aber trotzdem freue ich mich sehr darüber, was ich in all den Jahren erreicht habe.

Mein Beruf

Chiara, was für eine Arbeit machst du denn jetzt?

Das frage ich mich auch selber…

Als ich 2014 nach Deutschland gezogen bin, habe ich angefangen, als Übersetzerin zu arbeiten. Das habe ich auch im vorherigen Abschnitt geschrieben.

Aber eigentlich bin ich ausgebildete Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache.

Magst du deine Arbeit?

Ja und nein.

Ich mag die Kultur der Lehrer. Und ich mag vermitteln, was ich gelernt habe.

Das habe ich schon immer gemocht. In der Schule habe ich immer mit Freude meinen Kommilitonen den Inhalt der verschiedenen Unterrichtsstunden erklärt.

Alle haben auf mich immer gerne gehört, weil ich ein kompetenter Mensch bin.

Aber die Kehrseite des Lehrerseins ist, dass die Menschen um dich herum dich als spießig ansehen.

Du wirst immer als Perfektionist wahrgenommen.

Dir wird gesagt, dass du sehr penibel bist. Oder dass du extrem formal bist.

Du machst dich keine Freunde. Und davon habe ich jetzt satt. Deswegen habe ich entschieden, meine Tätigkeit als selbständige Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache aufzugeben.

Und was willst du jetzt machen?

Das erzähle ich dir in einer anderen Seite.

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